Vitamin N(atur)

Naturaufenthalte wirken sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Sie fördern Entspannung, stärken das Immunsystem und verbessern die Konzentrationsfähigkeit.

Für Kinder und Jugendliche ist die Natur außerdem ein wichtiger Lern- und Entwicklungsraum. Hier finden sie passende Herausforderungen, dürfen wild und laut sein, können ihre Entdeckerlust ausleben, fantasievoll und kreativ spielen, sowie selbst gestaltete Abenteuer bestehen.

Dabei trainieren sie Motorik, Kraft, Balance, Reaktionsvermögen und Orientierungssinn. Sie lernen ihre Grenzen kennen, entwickeln ein besseres Körpergefühl und erwerben neue Fähigkeiten. Das wiederum stärkt Selbstvertrauen und Selbstwert.

Die abwechslungsreiche Natur spricht alle Sinne an - ohne zu überfordern. Je mehr Sinne an einer Erfahrung beteiligt sind, desto mehr Synapsen werden gebildet und das fördert vernetztes Denken. Die Natur regt auch zu Fragen an. Kinder die regelmäßig draußen sind, haben ein größeres Umweltwissen und ein besseres Verständnis für naturwissenschaftliche Konzepte.

 

 

Wir Menschen sind Teil der Natur und alles was wir (ver-)brauchen entstammt ihr: ob Rohstoffe, Nahrung, oder Atemluft. Indem wir Zeit draußen verbringen, können wir eine Beziehung zu unserer Lebensgrundlage aufbauen. Nebenbei erfahren wir Wildheit und Lebendigkeit, nehmen Kreisläufe, Werden und Vergehen wahr und erleben, dass urbanes Leben und Natur keine Gegensätze sein müssen.

Eine Beziehung zur Natur entwickelt sich bereits in der Kindheit. Dabei beeinflussen vor allem körperliche Naturerfahrungen die Vorstellung der Kinder, was Natur ist und was sie bedeutet. Deshalb steht für mich auch an erster Stelle, Kindern freudvolle Erfahrungen in der Natur zu ermöglichen. Umweltwissen, Liebe zur Natur, und ein respektvoller Umgang mit ihr stellen sich dann meist von alleine ein.

 
                         
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